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Corona-Infizierter bespuckt Berliner Polizisten

Corona-Infizierter bespuckt Berliner Polizisten. Symbolfoto: pixabay

Ein Mann, bei dem eine Corona-Infektion nachgewiesen wurde, spuckte gestern früh einem Beamten in Wedding ins Gesicht. Die Besatzung eines Funkwagens des Polizeiabschnitts 18 bemerkte während einer Streifenfahrt in der Reinickendorfer Straße gegen 8.25 Uhr einen Mann, der mehrfach gegen die Schaufensterscheibe einer Apotheke schlug. Anschließend hob er seinen Arm und versetzte einer vorbeikommenden Radfahrerin einen Fausthieb gegen den Kopf. Die Frau hielt kurz an, setzte aber ihre Fahrt fort und konnte namentlich nicht mehr festgestellt werden. Die Einsatzkräfte stoppten ihren Wagen und liefen auf den Verdächtigen zu. Plötzlich spuckte er und traf dabei einen Polizisten im Gesicht.

Unmittelbar danach hustete der 35-Jährigen den Beamten noch zweimal an und äußerte, corona-positiv zu sein. Mit Hilfe von Unterstützungskräften wurde der Mann überwältigt und gefesselt. Dabei leistete er mit Schlägen sowie Tritten Widerstand und verletzte zwei Polizisten leicht an der Hand. Eine Überprüfung des Festgenommenen ergab, dass tatsächlich ein tagesaktueller PCR-Test mit einem positiven Ergebnis vorlag. Der 35-Jährige kam für eine von der Staatsanwaltschaft angeordnete Blutentnahme in einen Polizeigewahrsam.

Da er anschließend über Unwohlsein klagte, wurde er vom hinzugerufenen Rettungsdienst zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Der angespuckte Kollege beendete seinen Dienst. Es wurden Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs auf sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, Körperverletzung und Sachbeschädigung eingeleitet.


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