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Charité: Universitätsklinika bündeln Wissen für COVID-19-App-Vorhaben

Charité: Universitätsklinika bündeln Wissen für COVID-19-App-Vorhaben. Symbolfoto: pixabay
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Die Charité – Universitätsmedizin Berlin und die Universitätsmedizin Mainz sind am 18. Mai gemeinsame Gastgeber zum Kick-off des diesjährigen Healthcare Hackathons. Der Auftakt zur interaktiven Veranstaltungsreihe wird aus gegebenem Anlass erstmals fast komplett online ausgetragen und hat das Ziel, Expertinnen und Experten aus Universitätsklinika bundesweit zusammen zu bringen. Es gilt, klinikübergreifende Lösungen mit digitalem Schwerpunkt vor dem Hintergrund der COVID-19-Pandemie gemeinsamen zu erarbeiten. Der Hackathon ist eines der ersten Projekte im Rahmen des Netzwerkes Universitätsmedizin, Anja Karliczek, Bundesministerin für Bildung und Forschung und Jens Spahn, Bundesminister für Gesundheit, eröffnen die Veranstaltung mit Videobotschaften.

Der Healthcare Hackathon widmet sich Vorhaben rund um die Themen digitale Pflege, künstliche Intelligenz, Quantencomputing, Botsysteme, Notfallmedizin oder auch Apps für Patientinnen, Patienten und Ärzte sowie Prävention. Zusätzlicher Schwerpunkt in diesem Jahr: Projekte zur Unterstützung im Zuge der COVID-19-Situation. Teilnehmende von 23 Universitätsklinika treffen sich im Rahmen des agilen Healthcare Hackathon Online-Formats unter anderem zur Erarbeitung eines Entwurfs, der aufzeigt, wie die Vielzahl bisher lokal entwickelter digitaler Lösungsansätze gebündelt werden können. Der Verband der Universitätsklinika Deutschlands e.V. (VUD) unterstützt den Hackathon als Mitveranstalter und sieht in dem Format eine Chance, gemeinsam digitale Lösungen zu entwickeln und standortübergreifend umzusetzen. Gerade während der COVID-19-Pandemie wird deutlich: Vielerorts könnten ausgereifte digitale Ressourcen dazu beitragen, in Krisensituationen schnell und flexibel zu handeln.

Ob intelligente Informationssysteme für Patientinnen, Patienten und Mitarbeitende oder die digitale Erhebung wichtiger Daten für die Forschung per App – eine ausgereifte Digitalstrategie und Vernetzung der einzelnen Krankenhäuser untereinander könnte künftig an vielen Stellen für Entlastung sorgen und einen wichtigen Beitrag für die medizinische Versorgung leisten. „Im Rahmen des an der Charité koordinierten Forschungsnetzwerkes der Universitätsmedizin nimmt der Baustein Datenerhebung, Apps und Vernetzung eine wichtige Rolle ein", sagt Prof. Dr. Heyo K. Kroemer, Vorstandsvorsitzender der Charité. Er ergänzt: „Es freut mich, dass es gelungen ist, Experten vieler Universitätsklinika für dieses Projekt zu gewinnen."

Während der Auftaktveranstaltung des Hackathons in Berlin widmen sich die Teilnehmenden in fünf untergliederten Kapiteln COVID-19-App- und Datenerhebungsansätzen. Ebenso wird es Ausblicke auf die in kurzem Abstand folgenden Hackathons in Kiel und Mainz geben. Der Healthcare Hackathon bietet Medizinern, Entwicklern und Klinikpersonal gleichermaßen die Möglichkeit, die über die Jahre eingespielten und oftmals veralteten Prozesse zu hinterfragen und zu optimieren. „Die Umsetzung einer übergeordneten digitalen Vernetzung von Kliniken ist gerade in Krisenzeiten enorm wichtig", sagt PD Dr. Christian Elsner, Kaufmännischer Vorstand der Universitätsmedizin Mainz. „Jedes einzelne Krankenhaus kann davon profitieren, wenn sich Kliniken künftig von digitalen Insellösungen verabschieden und die digitale Zusammenarbeit voranbringen", schließt Privatdozent Elsner.

Der Healthcare Hackathon findet am 18. Mai 2020 von 10 bis 16 Uhr online und mit Basis an der Charité statt. Dabei sein können Universitätsklinika oder interessierte Teilnehmende aus anderen Bereichen. Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.healthcare-hackathon.info/hh-berlin   Gemeinsame Pressemitteilung der Charité – Universitätsmedizin Berlin, der Universitätsmedizin Mainz und des Verbandes der Universitätsklinika Deutschlands e.V.    In der Facebook-Gruppe "Gesundheit - Rat und Tipps" finden Sie alles rund um die Gesundheit! Klicke hier:

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