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Carolin Kebekus beklagt Sexismus in Musikbranche

Carolin Kebekus beklagt Sexismus in Musikbranche

Die Komikerin Carolin Kebekus beklagt Sexismus in der Musikbranche. "Ich bin total oft bei Rock am Ring gewesen und habe wahnsinnig tolle Bands erlebt, aber wenn man sieht, dass auch in diesem Jahr der Frauenanteil auf der Bühne gegen null geht, kann das einfach nicht sein", sagte sie dem "Kölner Stadt-Anzeiger". Das gehe 2022 nicht mehr. "Ich kann auch das Argument nicht mehr hören, dass es leider keine Frauenband gibt, die man buchen kann", sagte die Kölnerin, die demnächst ein Musikfestival organisiert, bei dem ausschließlich Frauen auftreten.

"Die muss man nämlich fördern, genau wie männliche Musiker." Es sei überhaupt kein Problem gewesen, Musikerinnen zu finden. "Wir sind überhäuft worden mit Anfragen, die alle den gleichen Tenor hatten: Bitte, bitte lasst uns stattfinden." Bei dem Festival seien auch Männer als Besucher herzlich eingeladen. "Ich will mit diesem Festival nicht zeigen, dass wir das bessere Festival sind.

Ich will einfach ganz viele Frauen hintereinander auf einer Bühne zeigen, die ganz unterschiedliche Musik machen und wunderbar nebeneinander stattfinden können." Denn leider sei es im Comedy- wie auch im Musikbusiness immer noch oft so, dass die Veranstalter genau eine Frau buchen und denken: "reicht doch, Quote erfüllt".


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