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Cannabis in früherem Yoga-Studio in Kreuzberg gezüchtet

Medizinisches Marihuana wird angebaut. Foto: William Archie, Detroit Free Pre/TNS via ZUMA Wire/dpa/Symbolbild

Berlin (dpa/bb) - Mit professioneller Ausrüstung soll ein Berliner eine Cannabisplantage in einem früheren Yoga-Studio betrieben haben. Nun hat die Staatsanwaltschaft den 50-Jährigen wegen unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge angeklagt. Wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Freitag weiter mitteilte, soll der Verdächtige zwischen Mai 2020 und 22. Januar 2021 in den Kreuzberger Räumen in drei Zelten und zwei Kammern rund 1100 Cannabispflanzen gezüchtet haben. Laut Anklage wäre bei weiterem ungestörten Wachstum ein Ernteertrag von 22 Kilogramm Cannabis zu erwarten gewesen, hieß es. Zum weiteren Anbau soll der Mann auch Cannabissamen aufbewahrt haben. Wann die Yoga-Kurse in den Räumen aufgegeben wurden, sei unklar - vermutlich aber nicht wegen der Corona-Pandemie, sagte die Sprecherin. Der Angeschuldigte wurde am 22. Juni 2021 festgenommen. Gegen Auflagen wurde er laut Angaben aber von der Untersuchungshaft verschont.


 
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