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CGC Cramer-Gesundheits-Consulting: Unverdaute Nahrung - Fastfood mit Folgen!

CGC Cramer-Gesundheits-Consulting: Unverdaute Nahrung - Fastfood mit Folgen! Foto: Darm unter der Lupe © alexlmx - adobe.stock.de
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Folgenschwere Fehlbesiedelung des Dünndarms: Zu viele Bakterien am falschen Ort - Ist die Bauchspeicheldrüse schuld an Durchfällen, Müdigkeit und Mangelernährung?

Eschborn, Mai 2021 – Der Darm wird bei seinen zahlreichen Aufgaben durch nützliche Darmbakterien unterstützt. Diese komplexe Zusammenar­beit wird gestört, wenn sich zu viele oder die falschen Bakterienarten vor allem im Dünndarm ansiedeln. Bei etwa 40 Prozent der Fälle tritt eine sol­che Fehlbesiedelung des Darms (medizinisch SIBO, small intestine bacte­rial overgrowth) zusammen mit einer geschwächten Bauchspeicheldrüse (exokrine Pankreasinsuffizienz, EPI) auf [1], die nicht mehr ausreichend Ver­dauungsenzyme bilden kann. Die unverdaute Nahrung ist ein gefundenes Fressen für die Darmbakterien, die sich nun schneller vermehren können. Die bei der bakteriellen Zersetzung der Nahrung entstehenden Gase und Abbauprodukte führen zu lästigen Blähungen, Oberbauchschmerzen und wiederkehrenden Durchfällen.

„Eine durch EPI ausgelöste bakterielle Fehl­besiedelung im Darm kann aber auch eine erhöhte Durchlässigkeit der Darmwand zur Folge haben, die wiederum Entzündungen, Mangelzustän­de und Gewichtsverlust nach sich ziehen kann“, berichtet Heilpraktiker Fabian Müller aus München. „Um dies zu vermeiden ist es wichtig, wieder­holt auftretende Magen-Darm-Beschwerden durch den Arzt oder Heil­praktiker abklären zu lassen und möglichst früh gleichzeitig gegen eine EPI und eine SIBO vorgehen“, so der Darmexperte. Unerwünschte Darm­bakterien lassen sich aushungern oder durch Antibiotika sowie pflanzli­che Mittel zurückdrängen. Fehlende Verdauungsenzyme können ein­fach zu den Mahlzeiten eingenommen werden, beispielsweise Verdau­ungsenzyme aus Reispilzen (Rizoenzyme) aus der Apotheke.

Unverdaute Nahrung: Fastfood mit Folgen

Als wichtigstes Verdauungsorgan produziert die Bauchspeicheldrüse ei­nen Großteil der Verdauungsenzyme, die sie an den oberen Dünndarm abgibt. Mit deren Hilfe können dort Kohlenhydrate, Eiweiße und Fette aus der Nahrung abgebaut und ins Blut aufgenommen werden. Kann die Bauchspeicheldrüse aufgrund einer EPI nicht genügend Verdauungs­enzyme herstellen, gelangt die Nahrung unverdaut in die tieferen Regio­nen des Dünndarms und dient den Darmbakterien als Nahrungsquelle. Dieses ungewöhnlich große Nahrungsangebot führt dazu, dass sich ein­zelne Bakterienarten um das 100- bis 1.000-fache vermehren können [2]. Ab einer Menge von mehr als 1.000 Bakterien pro Milliliter Dünndarmsaft spricht man von einer Überbesiedelung [3]. Die EPI ist die häufigste Ursache für eine SIBO [4].

Bei der Verwertung der Kohlenhydrate und Ballaststoffe durch die vielen Darmbakterien entstehen größere Mengen an Gasen (wie Methan und Wasserstoff). Diese können nicht aus dem Dünndarm entweichen. Sie dehnen den Darm, der auf Magen und Oberbauch drückt. Das macht sich durch Blähungen, Völlegefühl, Krämpfe und gürtelförmig bis in den Rücken und manchmal auch bis in die Herzregion ausstrahlende Schmerzen bemerkbar. Durch den ansteigenden Druck wird auch die Verschlussklappe an der Grenze zwischen Dünn- und Dickdarm ge­dehnt [5]. So können unerwünschte Bakterien aus dem Dickdarm in den Dünndarm gelangen und die Dünndarm-spezifischen Bakterien gegebe­nenfalls verdrängen (Fehlbesiedelung).

Die größtenteils beim Zersetzen der Eiweiße durch überwiegend neu an­gesiedelte Bakterien entstehenden Stoffwechselprodukte können die schützende Darmschleimhaut schädigen. „Durch eine gestörte Darmbar­riere können Bakterien und ihre Giftstoffe in den Blutkreislauf wandern und zu Entzündungen im ganzen Körper führen“, warnt Müller. Auch kön­nen weniger Nährstoffe, fettlösliche Vitamine, Eisen und essentielle Fett­säuren ins Blut aufgenommen werden. „Dem Körper fehlen damit wichti­ge Bau- und Energiestoffe. Müdigkeit und Gewichtsverlust kann die Folge sein“, gibt Müller zu bedenken. Andere Abbauprodukte bewirken, dass mehr Wasser und Elektrolyt in den Darm einfließt und Durchfall auslöst. Fette aus der Nahrung werden dagegen von den Bakterien nicht abge­baut. Sie werden als voluminöser, übelriechender und glänzender Fett­stuhl ausgeschieden.

Typisch Bauchspeicheldrüsenschwäche

Treten Oberbauchschmerzen, Blähungen und Durchfälle weder nachts noch auf nüchternen Magen, dafür aber immer wieder etwa 30 Minuten nach fetthaltigen Mahlzeiten auf, ist dies ein starker Hinweis auf die zwar häufig auftretende aber immer noch wenig bekannte Bauchspeicheldrü­senschwäche. Wer darüber hinaus zu den Risikogruppen der EPI gehört, weil er an Diabetes mellitus, Zöliakie/Sprue oder Alkoholsucht leidet, Ope­rationen an Magen- oder Bauchspeicheldrüse hatte, stark raucht oder stark übergewichtig ist, sollte einen Arzt oder Heilpraktiker aufsuchen. „Klarheit bringt die Untersuchung einer Stuhlprobe auf das Enzym Pan­kreas-Elastase 1. Eine SIBO kann mit einem Atemtest nachgewiesen wer­den“, so Müller.

Mangel an Verdauungsenzymen ausgleichen

Die fehlenden Enzyme der Bauchspeicheldrüse können durch Verdau­ungsenzyme z.B. aus Reispilzen (Rizoenzyme) ersetzt werden. Die vegeta­rischen Rizoenzyme wie im Arzneimittel NORTASE®* bieten sich insbesonde­re für Personen an, die aus religiösen oder ideologischen Gründen oder aus Rücksicht auf das Tierwohl auf tierische Wirkstoffe wie Verdauungs­enzyme aus der Bauchspeicheldrüse von Schweinen (Pankreatin) und Gelatine verzichten möchten. Die Rizoenzyme übernehmen die Aufga­ben der körpereigenen Verdauungsenzyme und spalten Fette, Proteine und Kohlenhydrate in der Nahrung. Somit kann die Nahrung vorzeitig gespalten und dadurch den Bakterien entzogen werden.

Werden die Enzyme regelmäßig zu allen fetthaltigen Mahlzeiten und milch- bzw. sah­nehaltigen Getränken eingenommen, bessern sich die Beschwerden6. Eine geschädigte Darmbarriere kann durch ein Kombinationsarzneimittel mit Myrrhe (z.B. in MYRRHINIL-INTEST®**) stabilisiert werden, wie zwei deut­sche Studien zeigten [7,8]. Eine SIBO lässt sich mit Antibiotika oder pflanzli­chen Mitteln behandeln. Um unerwünsch­te Bakterien im Dünndarm zu­rückzudrängen, sollten zeitweise auch Koh­lenhydrate gemieden werden. Ist die Fehlbesiedelung jedoch beseitigt, muss bei regelmäßiger Einnah­me von Verdauungsenzymen weder auf Kohlenhydrate noch auf Fette verzichtet werden.

Quellen:
[1] El Kurdi B. et al. Clin Transl Gastroenterol (2019) 10 (9): e00072. doi: 10.14309/ctg.0000000000000072. PMID: 31517648; PMCID: PMC6775338.
[2] Khoshini R. et al. Dig Dis Sci. 53:1443 (2008)
[3] Pimentel M. et al. Am J Gastroenterol. 115:165–17 (2020)
[4] Frost F. et al. Gastroenterology 156(4): 1010-1015 (2019)
[5] Roland B.C. et al. Dig Dis Sci. 59:1269 (2014)
[6] Grözinger KH. Et al. Münch. Med. Wschr. 129, Nr. 13:238-240 (1987)
[7] Rosenthal R. et al. Int J Colorectal Dis. 32(5): 623-634 (2017)
[8] Weber L. et al. biomolecules 10, 1033 (2020)

Hintergrundinformationen
NORTASE® ist ein Arzneimittel, welches bei Störungen der exokrinen Pan­kreasfunktion, die mit einer Maldigestion einhergehen, indiziert ist. Es ent­hält weder tierische Wirkstoffe (Enzyme) noch Gelatine. Die Kapsel be­steht aus pflanzlicher Cellulose. Hersteller ist die Repha GmbH Biologische Arzneimittel. Das mittelständische Familienunternehmen hat sich auf Phy­totherapeutika und andere Arzneimittel mit Wirkstoffen aus der Natur spezialisiert.

*Pflichtangaben NORTASE®
Anwendungsgebiete: Ersatz von Verdauungsenzymen bei Maldigestion (Verdauungsschwäche) infolge einer gestörten Funktion der Bauchspei­cheldrüse. Enthält Lactose aus Kuhmilch. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fra­gen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

**Pflichtangaben MYRRHINIL-INTEST®
Anwendungsgebiete: Traditionelles pflanzliches Arzneimittel zur unterstüt­zenden Behandlung bei Magen-Darm-Störungen mit unspezifischem Durchfall, begleitet von leichten Krämpfen und Blähungen ausschließlich aufgrund langjähriger Anwendung. Enthält Glucose und Sucrose (Zu­cker). Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fra­gen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Eine Firmen Information von CGC Cramer-Gesundheits-Consulting GmbH                   

Fred Rabe au Hamburg
10.05.2021 09:52:29
Interessanter Bericht, aber warum Pflichtangaben, wenn nicht einmal eine Internetseite angegeben ist?
Tatjana Romanova
10.05.2021 11:10:08
Gibt es für das Produkt einen Shop oder kann ich es in der Apotheke/Drogerie kaufen?
Noah Wagner
10.05.2021 13:01:14
Fastfood ist so ungesund, dabei ist es echt leicht, gesund und lecker zu kochen. Ein interessanter Artikel.
Lars Bergemann
10.05.2021 14:49:25
Diesen Artikel sende ich nun erstmal meinem Sohn (13 Jahre) zum lesen. Mir glaubt er ja nicht, dass zuviel Fastfood schädlich ist.
Şükrü Kaya
17.05.2021 14:15:32
Wir haben den Artikel auf Facebook gefunden, endlich mal auf gut für unsere Kids (13 und 15 Jahre) geschrieben. Bietet die Firma denn auch Ernährungstipps etc. an?
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