Brandenburger gehen auf die Straße- Demos gegen rechts

Foto von Patrick Pleul/dpa

 In zahlreichen Städten Brandenburgs sind am Samstag Menschen gegen Rechtsextremismus und aus Protest gegen die AfD auf die Straße gegangen. In der deutsch-polnischen Grenzstadt Frankfurt (Oder) kamen viele Demonstranten mit bunten Plakaten in der Innenstadt zusammen. «Nie wieder ist jetzt», «Für Menschlichkeit und Toleranz» und «Kein Platz für Nazis» war darauf zu lesen. Zur Kundgebung hatte ein breites Bündnis aus mehreren Institutionen aufgerufen. Auch Oberbürgermeister René Wilke (Linke) war dabei.

Demonstrationen gegen rechts waren laut Polizeipräsidium Potsdam am Wochenende in etwa 30 Orten geplant. Die Protestaktionen fallen mit dem internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus zusammen. Am 27. Januar 1945 hatten Soldaten der Roten Armee die Überlebenden des deutschen Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz im besetzten Polen befreit.

Überall in Brandenburg gedenken Städte bei Veranstaltungen der Opfer des Holocaust. Kränze wurden niedergelegt. In Potsdam sollte am späten Nachmittag mit Lichtern als Zeichen gegen das Vergessen an die Gräueltaten der Nationalsozialisten erinnert werden.


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