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Brandenburg will Energie-Einsparung in Verwaltung prüfen

Brandenburg will Energie-Einsparung in Verwaltung prüfen. Symbolfoto: Marcus Brandt/dpa

Die brandenburgische Landesregierung will Energie-Einsparungen in der eigenen Verwaltung prüfen. Es seien Anstrengungen für verschiedene Bereiche der Landesverwaltung - von der Staatskanzlei über das Finanzamt bis hin zum Polizeirevier - nötig, um sich «auf mögliche Notfallszenarien» vorzubereiten, teilte die Staatskanzlei auf Anfrage mit. Die Runde der Zentralabteilungsleiter der Landesregierung werde sich in Kürze mit der Problematik befassen, um das weitere Vorgehen abzustimmen. Eine eigene Arbeitsgruppe, die Maßnahmen zur Energieeinsparung plane, sei anders als in Berlin noch nicht eingesetzt, hieß es.

Auch im Landtag in Potsdam laufen Beratungen zu Möglichkeiten der Energie-Einsparung. Ergebnisse gebe es aber noch nicht, sagte Landtagssprecher Gerold Büchner. Angesichts der sich anbahnenden Energiekrise in Deutschland will der Bundestag künftig seine Räume im Winter weniger heizen und im Sommer weniger kühlen. Büroräume für Abgeordnete, ihre Mitarbeiter und die Bundestagsverwaltung sollen danach im Winter nur noch auf 20 statt bisher 22 Grad erwärmt werden.

Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) hatte für August einen Maßnahmenplan zum Energiesparen angekündigt. Es gehe etwa um die Heizung öffentlicher Liegenschaften. Giffey nannte eine leichte Absenkung der Raumtemperatur als eine Sparmaßnahme.

Die brandenburgische Regierung sieht erhebliche Teile der Landesverwaltung bereits vergleichsweise energieeffizient aufgestellt. Beispielsweise gebe es in den meisten Verwaltungsgebäuden ohnehin nur kaltes Wasser. Zudem seien überwiegend LED-Leuchten angebracht. Moderne Verwaltungsbauten entsprächen den aktuellen Vorgaben an Energieeffizienz.


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