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Brandenburg schickt Spezialhubschrauber in Hochwassergebiete

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke steht auf der Straße. Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa/archivbild

Potsdam/Mainz (dpa/bb) - Nach der Hochwasserkatastrophe mit mehreren Toten hat Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) den Ländern Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz Hilfe angeboten. «Die Lage ist für die betroffenen Menschen dramatisch. Meine Gedanken und mein Mitgefühl sind bei den Familien der Opfer und der Vermissten», sagte Woidke am Donnerstag laut Mitteilung. «Die Brandenburgerinnen und Brandenburger wissen aus eigener Erfahrung, wie es sich anfühlt, Haus und Hof zu verlieren.» Die Erinnerung an das Oderhochwasser 1997 und mehrere Hochwasser an der Elbe schmerze noch immer. Brandenburg bot Unterstützung für die Einsatzkräfte in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz an, wenn Hilfe benötigt werde.

Eine konkrete Hilfe schickte das Land bereits ins Katastrophengebiet in Rheinland-Pfalz: einen Spezialhubschrauber. Eine entsprechende Anfrage war am Donnerstag aus Rheinland-Pfalz gestellt worden, wie das Innenministerium mitteilte. «Natürlich helfen wir sofort, wo es nur geht», sagte Brandenburgs Innenminister Michael Stübgen (CDU). Die nächsten Stunden seien entscheidend. «Ich hoffe, dass wir zum Schutz der Menschen in der Region beitragen können.» Der Polizeihubschrauber mit drei Personen Besatzung ist mit einer speziellen Seilwinde zur Bergung und Rettung ausgerüstet. Mindestens 42 Menschen waren bei den Fluten im Westen Deutschlands ums Leben gekommen. Dutzende Menschen wurden noch vermisst.

© dpa-infocom, dpa:210715-99-394038/4


 
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