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Brandenburg erweitert Kriterien für Corona-Lage

Eine Krankenschwester steht in einer Intensivstation einer Klinik. Foto: Marijan Murat/dpa/Archivbild

Potsdam (dpa/bb) - Die Brandenburger Landesregierung bezieht für die Beurteilung der Corona-Lage nicht mehr nur die Sieben-Tage-Inzidenz ein. Neben dem Wert neuer Infektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen werde auch die Auslastung der Krankenhäuser - vor allem der Intensivstationen -, der Anteil der Geimpften an der Bevölkerung und die Verbreitung besorgniserregender Virusvarianten mit einbezogen, teilte die Staatskanzlei am Dienstag in Potsdam mit. Derzeit würden landesweit 30 Menschen wegen Covid-19 im Krankenhaus behandelt, davon 5 auf Intensivstation. Die Zahl der Infizierten und Erkrankten liege derzeit nach einer Schätzung bei rund 1100 Menschen.

Die Beschränkungen werden in der Brandenburger Corona-Verordnung weiter auf die Sieben-Tage-Inzidenz bezogen. Die weiteren Kriterien sind aber nach Angaben des Gesundheitsministeriums die Grundlage für die Entscheidung über die Regeln. Die Belastung der Krankenhäuser sei auch bisher schon in die Beurteilung eingeflossen, sagte Ministeriumssprecher Gabriel Hesse. Neu in der Begründung der Verordnung sei die Impfquote. Bund und Länder hatten beschlossen, dass Inzidenz, Impfquote und Belastung des Gesundheitswesens für die Kontrolle des Infektionsgeschehen herangezogen werden sollen.

© dpa-infocom, dpa:210824-99-952181/3


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