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Biogasbetreiber stehen vor großen Herausforderungen: Spezialenzyme der zweiten Generation können hier die Lösung sein!

Bild: Dr. agr. Joachim Pheiffer von Biopract GmbH. Foto: Biopract

Berlin, den 03.05.2022: In den meisten Biogasanlagen werden bislang überwiegend Energiepflanzen verwendet. Die aktuellen Entwicklungen auf dem Weltmarkt für Getreide zwingen Landwirte dazu, schnell nach Alternativen zu suchen. Für viele Biogasanlagen eine Herausforderung - Spezialenzyme der zweiten Generation können hier die Lösung sein. Viele Biogasbetreiber sehen sich aktuell gezwungen, auf Wirtschaftsdünger oder Reststoffe wie Mais- und Getreidestroh umzusteigen, die bislang nicht oder nur eingeschränkt verwendet werden - eine technische und biotechnologische Herausforderung für viele Biogasbetreiber.

Organische Reststoffe sind ein relativ günstiges Substrat, das jedoch Probleme verursachen kann - die Mehrzahl der existierenden Biogasanlagen sind für den Einsatz solcher faserreicher Reststoffe und Stallmist technisch und biotechnologisch unzureichend vorbereitet. Häufige Probleme sind die Bildung von Schwimmdecken, mangelhafter Gasaustrieb und eine schlechte Rührfähigkeit. Dies hat einen erheblichen Anstieg des Eigenstrombedarfs für den Betrieb zur Folge und der Prozess der Biogasgewinnung muss optimiert werden, soll die Anlage weiterhin wirtschaftlich betrieben werden. 

Spezialenzyme knacken noch unerschlossene Energiereserven

Mehrjährige Forschungsarbeiten der Biopract GmbH führten zur Entwicklung von Spezialenzymen, die die Vergärung von Mist und faserreichen Substraten erheblich verbessern. Das Berliner Forschungs- und Entwicklungsunternehmen Biopract beschäftigt sich seit mehr als 25 Jahren mit der Leistungssteigerung von Biogasprozessen. Ein Schwerpunkt der unternehmerischen Aktivität ist die Entwicklung von technischen Enzymen und deren industrielle Anwendung bei der Nutzung von Biomassen. Seit der Einführung des ersten marktreifen Biogasenzyms gilt das Kompetenzzentrum als Pionier auf diesem Gebiet. Welche Auswirkungen Enzyme auf die Wirtschaftlichkeit einer Biogasanlage haben können, kann das Biotechnologieunternehmen anhand eines neuen Analysetools für jede Anlage individuell berechnen.

Analysetool für effiziente Biogasprozesse

Das Berechnungsmodell ermöglicht es - für Biogasanlagen unterschiedlicher Bauart, Betriebsweise und Substrateinsätze - die Optimierungspotenziale beim Einsatz von Spezialenzymen monetär zu bewerten. Dr. agr. Joachim Pheiffer und sein Team sehen im Biogasprozess noch viel Steigerungspotenzial: „Im Fall unserer UltraPract® Produkte, liegen die ungenutzten Energiereserven bei mehr als 15%. Noch unerschlossenes Reservepotenzial, das jetzt unbedingt aktiviert werden muss, soll die regenerative Energiewende gelingen und Biogasproduktion gleichzeitig ein gewinnbringendes Geschäft für Anlagenbetreiber bleiben.” Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage, klicke hier: 

Quelle: Biopract GmbH


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