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Bildungssenatorin: «Je eher wir verbeamten, desto besser»

Astrid-Sabine Busse, neue Bildungssenatorin, lächelt. Foto: Carsten Koall/dpa

Berlin (dpa/bb) - Berlins neue Bildungssenatorin Astrid-Sabine Busse (SPD) will bei der geplanten Verbeamtung von Lehrkräften aufs Tempo drücken. Das deutete sie in einem Interview mit dem «Tagesspiegel» (Mittwochausgabe) an. Dort wurde sie gefragt, ob sie versuchen wolle, in die Verbeamtung schon 2022 einzusteigen, oder ob sie denjenigen glaube, die behaupteten, es gehe erst zum Schuljahr 2023/24, weil zunächst die Kompensationen für jene verhandelt werden sollten, die nicht verbeamtet werden könnten oder wollten. «Ich werde versuchen, den Prozess zu beschleunigen: Je eher wir verbeamten, desto besser», sagte Busse. «Wir dürfen niemanden mehr gehen lassen.» Wegen des Fachkräftemangels an Schulen wollen SPD, Grüne und Linke Lehrkräfte wieder verbeamten. Berlin hatte die Lehrerverbeamtung vor rund zwei Jahrzehnten abgeschafft.