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Berliner und Brandenburger hinken beim Vermögensaufbau hinterher

Weltspartag: Berliner und Brandenburger hinken beim Vermögensaufbau hinterher (Foto: unsplash/Tierra Mallorca)
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Sparer in Berlin und Brandenburg kümmern sich deutlich weniger um Vermögensaufbau als in anderen Bundesländern. Brandenburg belegt dabei in einem bundesweiten Vergleich sogar den letzten Platz, Berlin landet auf Platz 14 der insgesamt 16 Bundesländer. Noch dazu wird in der Hauptstadt und dem Umland auch zahlenmäßig deutlich weniger zurückgelegt als im bundesweiten Durchschnitt. Das zeigt eine Daten-Analyse des digitalen Vermögensverwalters growney zum Weltspartag. Dabei wurden mehr als 3.000 bundesweite Datensätze ausgewertet.  So legen die Brandenburger gerade einmal 247 Euro im Monat für spätere Zeiten zurück. Zum Vergleich: In Hamburg sind es mit 661 Euro mehr als doppelt so viel, im Bundesschnitt sind es 371 Euro. Auch Berliner kümmern sich mit 352 Euro unterdurchschnittlich um das Thema Vermögensaufbau. 

Dabei ist Vermögensaufbau das Top-Sparziel der Deutschen. Über 40 Prozent der Sparer beschäftigen sich damit, wie die Analyse zeigt. In Berlin und Brandenburg ist dies ein deutlich geringerer Anteil (37,3 bzw. 35,3 Prozent). Thimm Blickensdorf von der Geschäftsleitung des digitalen Vermögensverwalters growney sagt dazu: “Wir beobachten, dass immer mehr Menschen erkennen, wie wichtig es ist etwas für später zurückzulegen”. Dabei ist auch eine Tendenz zu beobachten, dass die Deutschen zunehmend Alternativen zu Sparbuch, Tages- oder Festgeld nutzen, so Blickensdorf weiter. “Angesichts der Zinspolitik bringen diese herkömmlichen Sparformen ja gar nichts mehr.” 

Stattdessen verzeichnen etwa Robo-Advisor einen regelrechten Boom. Sie ermitteln für Kunden anhand weniger Onlinefragen eine passende Anlagestrategie, investieren das Geld weltweit breit gestreut, um eine optimale Rendite zu erwirtschaften. Weiterer Vorteil für den Kunden: Das Kapital ist sehr flexibel verfügbar - anders als bei Lebensversicherungen, Rentenplänen oder dem Festgeld. Möglich ist diese Sparform auch schon für kleine Beträge - etwa ab einmalig 500 Euro oder einem monatlichen Sparplan von 25 Euro im Monat. 

Denn wieviel in Deutschland gespart wird, hängt natürlich von den individuellen Möglichkeiten ab. So zeigt die Analyse von growney immer noch einen starken Unterschied zwischen Ost und West: Während im Osten durchschnittlich 351 Euro im Monat zurückgelegt wird, sind es im Westen knapp 20 Prozent mehr (415 Euro). 

Für die Analyse des deutschlandweiten Sparverhaltens hat growney eine zufällig ausgewählte Teilmenge seiner Kundenstruktur unter die Lupe genommen (Stand: 23. Oktober 2020). Die Stichprobengröße wurde dabei bewusst groß angesetzt (mehr als 3.000 Datensätze) und darauf geachtet, dass alle Bundesländer repräsentiert sind. Dabei wurden sowohl regelmäßige Sparraten als auch unregelmäßige Extra-Zahlungen, etwa nach Erhalt von Urlaubsgeld oder Prämien einbezogen. Bei den ausgewerteten Sparzielen handelt es sich um Eigenangaben der Kunden (Multiple Choice).

Eine Pressemitteilung der Firma growney GmbH 

Rudolf Glaser
01.11.2020 22:45:41
Schön zu lesen, aber wie und wo gibt es konkrete Möglichkeiten?
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