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Berliner Studie: Homeoffice immer mehr gefragt!

Berliner Studie: Homeoffice immer mehr gefragt! Foto: Unsplash

Das Homeoffice liegt im Trend, das zeigt nun auch eine Studie des IHK Berlin. Rund zwei Drittel der befragten Unternehmen gaben an, in den letzten Jahren vermehrt auf Homeoffice-Lösungen gesetzt zu haben und diese auch in Zukunft weiter ausbauen zu wollen. Das bringt viele Vorteile mit sich, muss aber gleichzeitig gut überlegt sein. Wir sehen uns die Studienergebnisse im Detail an!

IHK Berlin zeigt Ergebnisse

Die letzten Jahre haben einiges verändert. Laut den Studienergebnissen der IHK gaben rund zu Drittel der befragten 305 Wirtschaftsvertreter in Berlin an, dass sie 2020 bereits Homeoffice-Lösungen für Mitarbeiter angeboten haben. Auch in Zukunft sehen viele das Konzept als erfolgreich. Mindestens ein Viertel der Befragten möchte das Homeoffice als fixe Option für Mitarbeiter auch in der Zukunft anbieten, zwei Viertel bevorzugen eine Hybridlösung, bei der zwischen dem Arbeiten in den eigenen vier Wänden und im Büro gewechselt werden kann. Dabei können Büros z. B. ohne fixe Schreibtischplätze vergeben werden, sodass Platz und damit Mietkosten gespart werden können. Ein Recht auf Homeoffice-Möglichkeiten lehnen die meisten jedoch laut der Studie ab. Nur jedes achte Unternehmen fand den Vorschlag auf eine rechtliche Veränderung als Schritt in die richtige Richtung. Berlin ist als zukunftsweisende Metropole ein spannender Ort, um eine solche Studie durchzuführen. Während man von den Ergebnissen aus Berlin zwar nicht auf ganz Deutschland schließen kann, sind die Entwicklungen in der Hauptstadt doch oftmals richtungsweisend für den Rest des Landes.
 
Homeoffice-Lösungen erfordern neue Denkweise
Der Umstieg ins Homeoffice ist zwar relativ einfach, geht jedoch mit einigen Überlegungen einher, mit denen sich Arbeitgeber frühzeitig beschäftigen sollten. Damit die Arbeit so reibungslos abläuft, wie sie es auch im Büro tun kann, müssen zuallererst technische Fehlerquellen aus dem Weg geräumt werden. Deshalb sollten Unternehmen ihren Mitarbeitern auch für das Homeoffice gut gewartete Geräte zur Verfügung stellen, auf den gearbeitet werden kann. Dazu ist es wichtig, ein Netzwerk aufzubauen, in dem jeder Zugriff zu wichtigen Daten hat, eine flüssige Kommunikation möglich ist und gleichzeitig die Sicherheit firmeninterner Inhalte garantiert werden kann. Damit es keine große IT-Abteilung benötigt, die erneut für einen hohen Kostenaufwand sorgt, entscheiden sich viele Unternehmen dazu, auf einen hochwertigen Netzwerkmonitor zu setzen. Dieser kontrolliert rund um die Uhr, ob Fehler im Netzwerk auftreten oder Prozesse nicht mehr einwandfrei ablaufen können. Wenn nicht, dann werden diese Fehler behoben.

Außer wird durch Network Insights für mehr Transparenz gesorgt. Auch die Kommunikation im Team muss im Homeoffice überdacht werden. Das bedeutet einerseits, dass vermehrt auf technische Lösungen wie Team-Chats, Videokonferenzen und Projekt-Management-Tools gesetzt werden muss, zum anderen, dass der Zusammenhalt im Team über regelmäßige Treffen oder Online-Konferenzen gefördert werden muss. Hier gibt es bereits viele Ansätze, die gut zu funktionieren scheinen. Wichtig ist dabei vor allem, dass eine Regelmäßigkeit besteht und Mitarbeiter sich in ihren Anliegen auch ohne täglichen Kontakt vor Ort gehört fühlen. 
Das Homeoffice ist für viele Unternehmen in Berlin zu einem wichtigen Bestandteil des Firmenkonzepts geworden. Rund drei Viertel haben in der Zukunft geplant, Homeoffice-Lösungen entweder komplett oder als Hybrid-Option anzubieten und damit noch attraktiver für Mitarbeiter zu werden. Ob andere Städte der zukunftsorientierten Metropole in den nächsten Jahren folgen werden, bleibt abzuwarten.