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Berliner Stromnetzentgelte steigen 2022 leicht

Strommasten einer Hochspannungsleitung. Foto: Federico Gambarini/dpa/Symbolbild

Berlin (dpa/bb) - Auf den Stromrechnungen der Berliner Haushalte werden die sogenannten Netzentgelte im kommenden Jahr voraussichtlich leicht steigen. Bei einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 2050 Kilowattstunden würden dafür 20 Cent pro Monat mehr als bisher fällig, teilte Stromnetz Berlin am Donnerstag mit.

Die Netzentgelte machen in Berlin etwa ein Viertel des Strompreises für Haushaltskunden aus. Mit ihnen finanziert der Netzbetreiber Stromtransport, Zählerbetrieb, Messungen und Abrechnungen. Festgelegt werden die Entgelte nach Vorgaben der Bundesnetzagentur.

«Wir investieren kräftig und werden unser Investitionsprogramm auch in den Folgejahren auf hohem Niveau fortsetzen», sagte Thomas Schäfer, Chef von Stromnetz Berlin. «Unter anderem wegen gestiegener Einkaufspreise für Energie, Rohstoffe und Material führt das allerdings unweigerlich zu höheren Kosten, die sich in den veränderten Netzentgelten widerspiegeln.»

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