Berliner Senat will sich für KaDeWe einsetzen

Berliner Senat will sich für KaDeWe einsetzen. Foto von Joerg Carstensen/dpa

Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner will sich um eine Lösung für das KaDeWe bemühen. «Der Berliner Senat wird sich dafür einsetzen, dass eine Lösung für Berlins berühmtestes Kaufhaus gefunden werden kann und möglichst viele Arbeitsplätze erhalten werden», sagte Wegner (CDU) am Montag laut Mitteilung. Die KaDeWe-Gruppe mit den drei Luxus-Kaufhäusern KaDeWe in Berlin, Oberpollinger in München und Alsterhaus in Hamburg hatte am Montag ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung beantragt. Der Betrieb der Häuser gehe aber weiter, teilte das Unternehmen mit.

«Der Insolvenzantrag des KaDeWe zeigt, in welch schwierige Lage alle Kaufhausstandorte nach der Insolvenz der Signa Holding gekommen sind», so Wegner. Die Insolvenz des Handelsunternehmens The KaDeWe Group GmbH folgt wenige Wochen, nachdem das Signa-Firmengeflecht des österreichischen Investors René Benko in Schieflage geriet. Signa ist an der KaDeWe-Gruppe beteiligt. Wegner sieht in der Insolvenz auch eine Chance für Weiterentwicklung der Kaufhausstandorte.


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