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Berliner Senat berät über angespannte Corona-Lage

Eine FFP2-Maske liegt auf einem Tisch. Foto: Daniel Karmann/dpa/Symbolbild

Berlin (dpa/bb) - Die sich verschärfende Corona-Lage ist heute (Pk 13.00 Uhr) das wichtigste Thema im Berliner Senat. Neue Beschlüsse sind aber zunächst nicht zu erwarten. Erst seit Montag gelten in Berlin verschärfte Corona-Regeln in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens, die der Senat in der Vorwoche beschlossen hatte. Zu Restaurants, Kinos, Theatern, Museen, Galerien oder Konzerthäusern haben nur noch Geimpfte und Genesene (2G) Zutritt, nicht Getestete (3G). Das betrifft auch Sporthallen, Schwimmbäder, Freizeiteinrichtungen, Spielhallen, Friseur- und Kosmetiksalons, Fitness- und Tanzstudios. Davon ausgenommen sind Menschen, die das 18. Lebensjahr noch nicht erreicht haben, und solche, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können.

Zuletzt hatte die Sieben-Tage-Inzidenz zur Ausbreitung des Coronavirus in Berlin neue Rekordwerte erreicht. Am Montag wurde der Wert im täglichen Lagebericht der Gesundheitsverwaltung mit 306,2 angegeben. Die Zahl gibt an, wie viele nachgewiesene Infektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen registriert wurden. Sie ist aber nur ein Wert, um die Entwicklung in der Pandemie zu beurteilen. Die Corona-Ampel des Senats steht hier auf Rot. Die Belegung der Intensivbetten mit Covid-19-Patienten wurde mit Gelb bewertet, der Wert lag nach Senatsangaben bei 13,7. Die sogenannte Hospitalisierungs-Inzidenz zeigte mit 3,2 Grün. Der Wert gibt an, wie viele Menschen pro 100.000 Einwohner nach einer Corona-Infektion innerhalb von einer Woche ins Krankenhaus eingewiesen wurden.

Nach der Senatssitzung äußert sich der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) zur Corona-Situation. Auch Charité-Vorstand Heyo Kroemer und Vivantes-Geschäftsführer Johannes Danckert stehen der Presse Rede und Antwort. Die Charité-Universitätsmedizin hatte vor einer Woche alle planbaren Eingriffe abgesagt, weil die Mitarbeiter wieder vermehrt auf Covid-19-Stationen gebraucht würden.