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Berliner Schülervertreter begrüßen Öffnung der Grundschulen

Drei Schüler gehen mit Schulranzen zum Eingang einer Grundschule. Foto: Annette Riedl/dpa

Berlin (dpa/bb) - Die Berliner Schülervertreter haben die Öffnung der Grundschulen für die ersten bis dritten Klassen in Berlin begrüßt. Den Schülern würden dadurch soziale Kontakte ermöglicht, teilte der Landesschülerausschuss am Montag mit. Viele Schüler seien durch die jetzige Lage stark psychisch belastet. Der Unterricht ermögliche es Lehrkräften zudem, den Lehrstand der Schüler zu evaluieren und angemesseneren Unterricht zu schaffen. Die Schülervertreter sagten aber auch, dass der Unterricht sicher sein müsse. Gerade die Mutation sei besorgniserregend und könne wieder strengere Maßnahmen fordern.

Für die Schulen in Berlin hat am Montagmorgen nach gut zwei Monaten coronabedingten Heimunterrichts die schrittweise Öffnung begonnen. Zunächst werden neben den Abschlussjahrgängen nur die Kinder der 1. bis 3. Klasse teilweise wieder in der Schule unterrichtet. Die Präsenzpflicht bleibt ausgesetzt. Die Corona-Fallzahlen pro 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche sind zuletzt in Berlin wieder leicht gestiegen, laut Lagebericht vom Sonntag auf 56,5.

Bildungssenatorin Sandra Scheeres geht davon aus, dass sich die Schulöffnung für untere Klassenstufen positiv auf die Kinder auswirkt: «Die Schülerinnen und Schüler der 1. bis 3. Klasse werden wieder einen direkteren Kontakt zu ihren Lehrkräften haben, und sie werden Freunde und Mitschüler endlich wiedersehen können», sagte die SPD-Politikerin. «Das wird ihnen guttun.»

© dpa-infocom, dpa:210222-99-542704/4

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