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Berliner Katzenschutzverordnung tritt am 8. Juni in Kraft

Berliner Katzenschutzverordnung tritt am 8. Juni in Kraft. Symbolfoto: Soeren Stache/dpa

Eine neue Katzenschutzverordnung tritt in Berlin am 8. Juni in Kraft. Berliner Tierhalter dürfen ihre Katzen und Kater künftig nur noch im Freien herumlaufen lassen, wenn diese kastriert, mit einem Chip versehen und registriert sind, wie die Senatsverwaltung für Umwelt und Verbraucher am Donnerstag mitteilte. Wer seine Katze nur in der Wohnung oder im Haus halte, brauche nichts weiter zu unternehmen.

Mit der Katzenschutzverordnung soll eine unkontrollierte Verbreitung von frei lebenden Katzen, sogenannten Streunern, verringert werden. Der Tierschutzverein für Berlin (TVB) befürwortete im vergangenen Jahr die neue Verordnung, weil mit der Kastrierungspflicht das Leid von Straßenkatzen gemindert werden könne. Nach Schätzungen der Tierschützer gibt es in Berlin etwa 10.000 Streunerkatzen. Die Katzenschutzverordnung war im Koalitionsvertrag von Rot-Grün-Rot festgeschrieben worden. In anderen Bundesländern wie Baden-Württemberg, Bayern oder Hessen gibt es ähnliche Regelwerke.


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