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Berliner Angestellte erneut im Warnstreik

Ein Transparent bei einem Warnstreik der Gewerkschaft Verdi. Foto: Paul Zinken/dpa/Symbolbild

Berlin (dpa/bb) - Nach einer ersten Protestaktion von Lehrern und Erziehern in der vergangenen Woche treten heute erneut Beschäftigte des Berliner öffentlichen Dienstes in einen Warnstreik. Zu dem ganztägigen Ausstand aufgerufen hat die Gewerkschaft Verdi dieses Mal Erzieherinnen und Erzieher, andere Beschäftigte in Berliner Kita-Eigenbetrieben sowie Angestellte in mehreren Bezirksämtern. Mit dem Warnstreik will Verdi in der laufenden Tarifrunde Druck auf die Arbeitgeber machen. Seit dem 8. Oktober verhandeln mehrere Gewerkschaften mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL). Sie fordern für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder fünf Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 150 Euro monatlich. Außerdem sollen Auszubildende und Praktikanten monatlich 100 Euro mehr bekommen. Die TdL wies die Forderungen bisher als unrealistisch zurück. Ende November soll weiterverhandelt werden. Bis dahin sind bundesweit weitere Warnstreiks im öffentlichen Dienst zu erwarten. Schon am Mittwoch wollen in Berlin Beschäftigte der Bürger- und Ordnungsämter, der Polizei sowie Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher und Beschäftigte in Hochschulen in den Ausstand treten.