Berlin-Reinickendorf Caritas-Klinik: Wieder Notfallversorgung nach Cyberangriff

Berlin-Reinickendorf Caritas-Klinik: Wieder Notfallversorgung nach Cyberangriff. Symbolfoto von pixabay

Gut eine Woche nach einem Cyberangriff nimmt die Caritas-Klinik Dominikus in Berlin-Reinickendorf nach eigenen Angaben wieder Notfallpatienten auf. Nach der Rückkehr zur vollen Betriebsfähigkeit der Zentralen Notaufnahme sei die Klinik wieder in der Lage, diese Patienten rund um die Uhr uneingeschränkt aufnehmen zu können, teilte eine Sprecherin am Freitag mit. Bereits seit Wochenbeginn ist die Telefonanlage wieder in Betrieb. Nach dem Cyberangriff war das Krankenhaus zunächst nur per Handy über eine Notfallnummer erreichbar.

Der «unermüdliche Einsatz»der Beschäftigten habe maßgeblich dazu beigetragen, dass der Wiederaufbau der IT-Infrastruktur zügig vorangeschritten sei, hieß es. Alle vereinbarten Termine und geplanten Operationen fanden laut Klinik statt. Die Versorgung der Patienten war nach den Angaben gewährleistet. Die Klinik kündigte eine umfassende Untersuchung an, um einen erneuten Angriff zu verhindern. Bislang gebe es keine Hinweise darauf, dass Daten aus den IT-Systemen der Klinik gestohlen worden seien, so die Klinik.

Das Dominikus-Krankenhaus versorgt nach eigenen Angaben seit 1920 als Allgemeinkrankenhaus Menschen im Norden Berlins. Heutzutage verfügt die Klinik nach Angaben der Sprecherin über rund 250 Betten.



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