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BayWa mit Ergebnissprung in allen operativen Segmenten!

Vorstandsvorsitzender Josef Lutz. BayWa mit Ergebnissprung in allen operativen Segmenten. Foto: Falk Heller/BayWa
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Durch ihren hohen Anteil an systemrelevanten Geschäftsaktivitäten ist die BayWa AG, München, krisenfest durch das 1. Halbjahr 2020 gekommen. Das operative Ergebnis (EBIT) verbesserte sich auf 53,8 Mio. Euro (Vorjahr: 52,2 Mio. Euro). Der Umsatz lag mit 8,2 Mrd. Euro (Vorjahr: 8,4 Mrd. Euro) nahezu auf Vorjahresniveau. Getrieben war die positive Entwicklung von erheblichen Ergebnissteigerungen in allen operativen Segmenten. Die BayWa profitierte vor allem von der vorherrschenden guten Baukonjunktur sowie einer großen Nachfrage nach Obst, Landtechnik und Heizöl. „In einem von der Corona-Pandemie geprägten und gesamtwirtschaftlich schwierigen Umfeld hat die BayWa ihre Grundversorger-Funktion in den Bereichen Agrar, Bau und Energie erfolgreich erfüllt“, sagte der BayWa Vorstandsvorsitzende Klaus Josef Lutz. „Mit einem überdurchschnittlich starken 2. Quartal wurde das saisontypische Minus aus den ersten drei Monaten mehr als wettgemacht.“

Vorbehaltlich der weiteren Entwicklung der COVID-19-Krise blickt Lutz optimistisch in die 2. Jahreshälfte: „In Summe dürfte die Geschäftsentwicklung der BayWa noch einmal deutlich Fahrt aufnehmen. Das gilt aufgrund der anstehenden Projektverkäufe vor allem für das Segment Energie.“ Die BayWa r.e. renewable energy GmbH (BayWa r.e.) plant für das Gesamtjahr den Verkauf von Solar- und Windenergieprojekten mit einer Gesamtleistung von 1,2 Gigawatt (GW), wobei die meisten Projekte üblicherweise im Schlussquartal veräußert werden. Im Geschäftsfeld Klassische Energie wird sich voraussichtlich die Wachstumsdynamik nach diesem starken 1. Halbjahr vor allem bei Heizöl abschwächen, da die Heizöltanks der Endkunden gut gefüllt sind. Dennoch sollte das operative Ergebnis das hohe Vorjahresniveau übertreffen.

Eine positive Entwicklung zeichnet sich im Agrarbereich ab. Die BayWa geht davon aus, dass der internationale Agrarhandel von stärkeren Export- und Vermarktungsaktivitäten in Südeuropa – eine Region, die von der COVID-19-Krise besonders betroffen war – sowie von einem weiterhin stabilen Spezialitätenhandel profitiert. Es wird außerdem erwartet, dass sich die für Deutschland und Österreich vorhergesagten Erntemengen und Qualitäten positiv auf den Agrarhandel in den BayWa Kernregionen auswirken. Wenn Landwirte die historisch niedrigen Düngerpreise nutzen, wird sich ebenso die Nachfrage nach Betriebsmitteln wieder beleben. Vielversprechende Signale gibt es auch für das nationale und internationale Obstgeschäft: Nach einem vielversprechend verlaufenden Handel von Überseeäpfeln zeichnen sich zur bevorstehenden Kernobsternte in Deutschland auch hier gute Vermarktungschancen ab.

Die Senkung des Mehrwertsteuersatzes wird wahrscheinlich sowohl bei der Landtechnik als auch im Segment Bau zusätzliche Kaufanreize bieten. Während bei der Technik nach starken sechs Monaten von einer Normalisierung der Nachfrage auszugehen ist, erwartet die BayWa im Bereich Baustoffe einen weiteren Anstieg. Getragen wird dieser von hohen Auftragsbeständen bei den ausführenden Bauunternehmen, dem weiterhin großen Bedarf an Wohnraum und einer gestiegenen Baustoffnachfrage der privaten Haushalte. Coronabedingt nutzen diese ihre Ersparnisse verstärkt für Renovierungen statt Urlaubsreisen. Aufgrund der positiven Vorzeichen rechnet Lutz im operativen Geschäft mit einem Ergebnis mindestens auf Vorjahresniveau. Eine Firmen-Presemitteilung von BayWa. Firmen Pressemitteilung, Pressemitteilung, Pressemitteilung veröffentlichen,

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