Bericht:

BVMW: Der Mittelstand zu Gast bei Bundesminister Heil!

BVMW: Der Mittelstand zu Gast bei Bundesminister Heil. Foto: BVMW

Nach dem spannenden und konstruktiven Besuch bei Dr. Julia Borggräfe, Leiterin der Abteilung „Digitalisierung und Arbeitswelt“ im BMAS, Ende April, traf sich die Allianz nun mit Bundesminister Hubertus Heil zu einem Gesprächstermin. Dabei wurden die Themen Weiterbildung und Digitalisierung, Fachkräfte und Selbstständige diskutiert. Mittelstandspräsident Mario Ohoven sagte: „Noch wächst die Wirtschaft, und die erfreuliche Arbeitsmarktlage ist so gut wie seit der Wiedervereinigung nicht. Die Kehrseite der erfreulichen Arbeitsmarktlage ist der Fachkräftemangel, der sich zunehmend zu einem Risiko für die gute wirtschaftliche Entwicklung in unserem Land entwickelt.“ Auch Bundesminister Heil stimmte dem zu: Die Wirtschaft brauche Fachkräfte! Darum sei das Fachkräfteeinwanderungsgesetz jetzt so wichtig, um nicht nur akademisch, sondern auch beruflich qualifizierte Leute ins Land zu holen, die die Wirtschaft jetzt braucht.

Die Vorstandsvorsitzende der Dachgesellschaft Deutsches Interim Management, Dr. Marei Strack, betonte, wie wichtig es sei, bei Selbstständigen zwischen schutzbedürftigen und nicht-schutzbedürftigen zu trennen. „Es ist wichtig, beide Seiten zu betrachten: echte Selbstständige und den Missbrauch mit diesem Status“, ergänzte Jan Jagemann, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Allianz für selbstständige Wissensarbeit. „Die rechtliche Unsicherheit sorgt dafür, dass Unternehmen zögern, für ihre Projektarbeit Selbstständige einzustellen.“ Dem schloss sich Dr. Andreas Lutz, Vorstandsvorsitzender des Vereins der Deutschen Selbstständigen und Gründer, an und warnte: „Die Rechtssicherheit für Selbstständige muss geklärt werden, und zwar bevor das neue Rentengesetz für Selbstständige kommt!“ Katharina Rieke vom Bundesverband Digitale Wirtschaft sagte: „Wir brauchen für die Arbeitszeiterfassung unterschiedliche Modelle, die sich den diversen Lebensrealitäten der Angestellten anpassen - und nicht umgekehrt.“ Dazu abschließend der Minister: „Es muss ein gemeinsames Modell gefunden werden, eine Balance zwischen Beschäftigten und Wirtschaft.“

Eine Pressemitteilung des BVMW:

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