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BVG will «Check-in/Check-out»-Modell ab September testen

Das BVG-Logo hängt über einem Eingang am Hauptsitz des Unternehmens. Foto: Christophe Gateau/dpa/Archivbild

Berlin (dpa/bb) - Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) wollen ab September ein «Check-in/Check-out»-Modell für Fahrkarten testen. Dabei soll registriert werden, wo Fahrgäste genau ein- und aussteigen, um den Ticketpreis an der Länge der Strecke auszurichten. In einem ersten Schritt solle dafür ab September die notwendige Technik getestet werden, sagte BVG-Chefin Eva Kreienkamp am Dienstag bei einer Veranstaltung des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen Ost (VDV). Die genauen Streckendaten der Kunden müssten dafür korrekt erfasst werden.

Zu künftigen Kilometerpreisen machte Kreienkamp noch keine Angaben. «In meiner Vorstellung wird daraus am Ende eine Art Monatsabrechnung, die mir den besten Preis ausgibt», hatte sie bereits am Montag dem «Tagesspiegel» gesagt.

Das Modell ist eine von mehreren Ideen, mit denen die BVG nach der Corona-Krise schnell wieder Fahrgäste und Abokunden zurückgewinnen will. Vor einigen Monaten war das Unternehmen vorerst mit dem Vorstoß zu einem «Homeoffice-Ticket» an Uneinigkeit im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) gescheitert. Es war als rein digitales Kontingent von Fahrkarten gedacht, die in einem bestimmten Zeitraum genutzt werden können - zum Beispiel für Menschen, die mehrere Tage die Woche von zu Hause arbeiten.

© dpa-infocom, dpa:210713-99-367600/2


 
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