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Apotheker-Verein hält Impfungen in Apotheken für möglich

Eine Flüssigkeit tropft aus der Kanüle einer Spritze. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Berlin (dpa/bb) - Der Berliner Apotheker-Verein hält Corona-Impfungen in Apotheken für möglich. Man sei grundsätzlich bereit, bei der Impfkampagne mitzumachen, sagte die Vereinsvorsitzende Anke Rüdinger am Mittwoch im Inforadio des RBB. «Tatsächlich bin ich ein großer Freund von Impfen in Apotheken», so Rüdinger. «Wir sind in Berlin auch in Verhandlungen mit den Krankenkassen, um ein Grippe-Impfen in Apotheken als Modellprojekt zu etablieren. (...) Prinzipiell stehen wir durchaus zur Verfügung, wenn die Aufgabe steht, in Apotheken auch zu impfen. Aber das ist eine Entscheidung, die von der Politik getroffen werden muss.»

Momentan sei erstmal die Aufgabe der Apotheken, die Hausärzte mit den Corona-Impfstoffen zu beliefern, so Rüdinger. Sie sei froh, dass die Vakzine über den bewährten Weg vom Großhandel über die Apotheken in die Arztpraxen verteilt würden. «Die Verteilung in der Fläche - und wir dürfen nicht immer von Berlin ausgehen - kann wirklich nur über die Apotheken geleistet werden. Die Zwischenhändler wären dort überfordert, weil die vielen Arztpraxen, die mit eingebunden sind in die Verimpfung der Impfstoffe, nicht so schnell und sicher erreicht werden könnten.» Die Apotheken hätten zudem Erfahrung mit der Impfstofflagerung und -verteilung, so Rüdinger. Der Impfstoff erfordere eine Kühlung bei zwei bis acht Grad. Das sei kein Problem für die Apotheken, weil es immer kühlungspflichtige Medikamente gebe. In der Facebook Gruppe „Berlin - Meine Stadt“ findet man weitere interessante Informationen“  Klicke hier:

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