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Amazon Maßnahmenplan - eBakery gibt wertvolle Hinweise

Amazon Maßnahmenplan - eBakery gibt wertvolle Hinweisee! Foto: Bakery Logo

Amazon ist, als größte Verkaufsplattform im Internet, für viele Onlinehändler ein wichtiges Standbein. Zunehmend mehr Händler nutzen die Plattform als zusätzlichen Absatzkanal zum eigenen Onlineshop. Multichannel-Vertrieb bringt zahlreiche Vorteile, auch weil immer mehr Verbraucher ihre Suchanfragen direkt bei auf Amazon und Co stellen anstatt bei Google und anderen regulären Suchmaschinen. Durch gezielte SEO-Maßnahmen lässt sich die Position in den Suchergebnissen verbessern, wodurch langfristig mehr potenzielle Käufer auf die Produkte aufmerksam werden. Doch was ist, wenn das Amazon-Verkäuferkonto plötzlich gesperrt ist?

Warum werden Verkäuferkonten von Amazon gesperrt?

Es gibt diverse Gründe, aus denen Amazon ein Verkäuferkonto deaktivieren kann. Für den Händler bedeutet dies einen sofortigen Umsatzausfall. Nicht immer ist dabei sofort ersichtlich, weshalb das betreffende Konto gesperrt wurde. Mögliche Ursachen sind etwa mangelhafte Verkäuferinformationen, nicht erbrachte Verkäuferleistungen sowie auch andere Verstöße gegen die Verkaufsrichtlinien, Nutzungsbedingungen oder den Amazon Verhaltenskodex. Sobald eine Sperrung des Verkäuferkontos festgestellt wird, sollte also nach den Ursachen gesehen werden.

Maßnahmenplan erstellen und umsetzen

Über die Amazon Seller Central lässt sich der Grund für die Suspendierung feststellen. Mögliche Angaben sind hier etwa beschädigte, gefälschte oder verdorbene Produkte, verspätete Lieferungen oder mangelhafte Produktbeschreibungen. Bevor das Konto wieder entsperrt werden kann, fordert Amazon einen sogenannten Maßnahmenplan. In diesem Maßnahmenplan muss detailliert erklärt werden, wie das ursächliche Problem in Zukunft vermieden werden kann. Entscheidend für die Erstellung dieses Maßnahmenplans ist die Schwere der jeweiligen Verstöße. Amazon stellt diesbezüglich keine Formblätter aus, wirkliche Vorgaben werden nicht gemacht. Prinzipiell gilt es folgende Fragen präzise zu beantworten:

  • Welche Ursachen haben zu dem Problem geführt?
  • Welche Maßnahmen werden ergriffen, um das Problem zu beheben?
  • Welche Maßnahmen werden ergriffen, um das Problem in Zukunft zu vermeiden?

Was gilt es weiterhin zu beachten?

Bei kleineren Verstößen verlangt Amazon einen sogenannten 4D-Report. D steht dabei für Dimension. Die erste Dimension (D1) ist die Problembeschreibung, D2 Ursachenanalyse und Sofortmaßnahmen, D3 Abstellmaßnahmen und D4 der Nachweis der Wirksamkeit.

Wenn es sich um schwere Verstöße handelt, muss der Maßnahmenplan weitere vier Dimensionen umfassen. Der sogenannte 8D-Report besteht aus:

  • D1 ein Team für die Problemlösung zusammenstellen
  • D2 Beschreibung des Problems
  • D3 Sofortmaßnahmen festlegen
  • D4 Fehlerquellen ausfindig machen
  • D5 Abstellmaßnahmen planen
  • D6 Abstellmaßnahmen einführen
  • D7 Fehlerwiederholung verhindern
  • D8 Teamleistung würdigen und Erfahrungsaustausch

Fazit

Nicht immer ist der Händler selbst für die Kontosperrung verantwortlich. So können etwa Transportschäden, die durch den Versandhändler entstehen zu einer Deaktivierung führen. Wichtig ist es, bei einer Sperrung einen kühlen Kopf zu bewahren und umgehend an einem Maßnahmenplan zu arbeiten sowie die geplanten Maßnahmen umzusetzen. Weiterführende Informationen zum Amazon Maßnahmenplan findet man hier: https://ebakery.de/amazon-massnahmenplan/

Um eine Suspendierung von vornherein zu vermeiden, sollten die AGB sowie die Verkaufsrichtlinien gelesen und genau beachtet werden.

Eine Firmen Information von eBakery - Mohamed Ali Oukassi,