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Alberto Mattle über „Tiny House“ – der Trend schreitet voran

Alberto Mattle Immobilien Investor aus München. Foto: GM Grundbesitz GmbH & Co. KG
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München, den 03.03.2021 Immobilieninvestor Alberto Mattle zitiert gerne: „Versucht nicht, mit dem Pomp mitzuhalten. Vereinfacht euer Leben!“ Dies ist ein Zitat vom US-Amerikaner Jay Shafter, der aufgrund der Weltwirtschaftskrise und der daraus resultierenden Existenzbedrohungen im Bereich Wohnen das „Tiny House on Wheels“, abgekürzt THoW, erfand. Jay Shafter entwickelte ein preiswertes und minimalistisches Zuhause nach dem „Trend zum Downsizing“.

Alberto Mattle, Immobilienunternehmer in München und eigentlich dem Luxus sehr zugetan klärt auf: „Der Ausdruck Tiny House bedeutet aus dem Englischen übersetzt „winziges Haus“ und beschreibt kleine Häuschen, die auf Trailern errichtet werden und somit mobil sind“. Diese Häuser auf Rädern sind das Gegenteil zu den immobilen Häuschen, die Minihaus und Mikrohaus genannt werden. Im Jahr 2017 wurde in den USA folgende Definition des Begriffs „Tiny House“ im Baugesetz verankert: Eine Wohnfläche mit bis zu 400 sq ft. Grundfläche (ohne Lofts). Demnach zählen umgerechnet Häuser mit bis zu 37 Quadratmetern als „tiny“. Der Wohnraum eines dieser Häuschen beträgt zwischen 6 und 80 Quadratmetern und gibt einen Denkanstoß, was im Leben wirklich wichtig ist, denn für viele Gegenstände ist in diesem Zuhause kein Platz.

Alberto Mattle weiter: „Ein Tiny House führt eher zum Minimalismus und treibt den Besitzer zum Entsorgen von Besitztümern an, auf die dieser nicht wirklich angewiesen ist. Im Regelfall ist dieses fahrbare Zuhause vollständig möbliert und die Inneneinrichtung speziell an den kleinen Raum angepasst, um den Platz effizient zu nutzen“.

Bewohnern eines Tiny House wird ein neues Wohngefühl in einem verkleinerten Eigenheim geschenkt. Dem Autor Tobias M. Kurwink zufolge steigt der Wohlfühlfaktor auf verkleinertem Wohnraum. Der Unterschied eines Tiny House zu einem Wohnwagen besteht darin, dass diese Behausung nicht täglich umgestellt wird. Es bietet ein preiswertes Dach über dem Kopf für Menschen, die sich keine Wohnung leisten können oder einfach auf andere Dinge im Leben Wert legen. Aber was kostet denn nun ein Häuschen auf Rädern? Dabei wird nicht die Quadratmeterzahl der Behausung betrachtet, sondern vielmehr der Materialpreis. Dieser Preis wird unter anderem durch die Hochwertigkeit der Materialien und deren ökologische Nachhaltigkeit bestimmt. Auch der mit den Materialen einhergehende Komfort ist ein wichtiger Aspekt. Grundsätzlich steht aber fest: Je weniger das Haus an Quadratmetern besitzt, umso höher sind die zu tragenden Kosten. Im Normalfall liegt der Quadratmeterpreis eines Tiny House mit einer Wohnfläche von 60 Quadratmetern zwischen 1.500 und 2.000 €. Somit kann ein Tiny House, je nach Materialeigenschaft, ab 20.000 € erworben werden. Zudem sind auch die Nebenkosten gering, da die Wohnfläche deutlich kleiner ist als in einer 100-Quadratmeter-Wohnung. Van Bo Le-Mentzel, ein Berliner Architekt, hat ein Minihaus-Konzept entwickelt, das für nur 5.000 € zu erwerben ist. Dieses Häuschen mit dem Namen „Tiny100“ hat 6,4 Quadratmeter.

Auch das Prinzip der Flexibilität ist ein wichtiger Aspekt. Solange man die Erlaubnis zum „Abstellen“ hat, kann man sein Zuhause mitnehmen, wohin man will. Bei einem Wohnortwechsel muss man nicht auf Wohnungssuche gehen und einen geeigneten Nachmieter für seine Wohnung finden. Ein Tiny House kann einfach auf einen Anhänger geladen werden und den Umzug wesentlich vereinfachen. Ein Tiny House sticht zudem mit seiner „Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und Umweltfreundlichkeit“ aus der Masse der modernen Wohnkonzepte heraus.

Alberto Mattle fasst zusammen: „Das Tiny House eine effiziente Variante zu anderen Eigenheimen und legt Wert auf die Umwelt und den Bewohner als Individuum. Wenn man sich jedoch noch nicht ganz schlüssig ist, ob diese Art von neuem Zuhause das Richtige für einen ist, bietet ein Hersteller in Reinhauer ein Häuschen zum „Probewohnen“ an. Für 90 € pro Nacht steht einem ein Haus mit vollständiger Innenausstattung, Warmwasser und Heizung zur Verfügung. Das bewusste und umweltfreundliche Wohnen beginnt gerade erst und hat in der Zukunft viel Potenzial, die Welt zu verändern“.

Autorin: Celine Mattle, Alberto Mattle

Pia Kalina
03.03.2021 15:26:29
Wo kann ich denn mehr über das Tiny House erfahren?
Ullrich Frese
04.03.2021 19:31:51
Wie könnte ich mit dem Herrn Mattle in Kontakt kommen?
Peter Petersen
05.03.2021 08:20:33
Ich hätte auch Interesse mehr über dieses Projekt zu erfahren. Leider gibt es hier keinen Kontakt.
Winfried Tegge
06.03.2021 19:28:50
Wo kann man denn mehr über so ein Projekt erfahren, finden keine Homepage?
Peer Sandhausen aus Fulda
07.03.2021 10:26:01
Habe auch versucht eine Internetseite des o.g. Anbieters zu finden, leider ohne Erfolg. Die Redaktion vom Berliner-Sonntagsblatt, konnte mir auch dazu nichts sagen! Echt komisch
Hans Peter Weiß
07.03.2021 10:30:12
Hallo Herr Sandhausen, ich habe auch versucht etwas über den Investor Herrn Alberto Mattle im Netzt zu finden. Weder konnte ich eine Internetseite noch Medienberichte anderer Zeitungen finden.
Eva Hasenfurt
08.03.2021 19:17:55
Ich würde auch so ein Haus nehmen aber nicht mieten, sondern kaufen aber nur wo?
Annelise Bleibtreu
09.03.2021 11:35:02
Den Artikel finde ich gut!
Klaus Düre
17.03.2021 09:56:06
Guter Bericht!
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