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Alba mit Respekt vor Halbfinalgegner Ulm: «Herausforderung»

Albas Niels Giffey (l) kämpft gegen Terry Allen von Hamburg Towers um den Ball. Foto: Andreas Gora/dpa/Archivbild

Berlin (dpa/bb) – Mit viel Respekt startet Alba Berlin in die Halbfinalserie der Basketball-Bundesliga. Am Sonntag empfängt der Titelverteidiger in der Arena am Ostbahnhof in der Best-of-Five-Serie ratiopharm Ulm (14.00 Uhr/Magentasport und Sport1). «Sie sind klar im Aufwärtstrend und spielen sehr gut zusammen. Und sie sind sehr variabel. Das wird schon eine Herausforderung», sagte Manager Marco Baldi.

Alba hatte sein Viertelfinale gegen Hamburg glatt mit 3:0 gewonnen und dadurch einige freie Tage bekommen. «Wir hoffen, dass uns die paar Tage Pause geholfen haben», sagte Niels Giffey. Der Alba-Kapitän glaubt gegen Ulm aber an eine weniger klare Angelegenheit. «Ich respektiere die so sehr, dass ich auch weiß, dass es eine lange Serie werden kann, die in beide Richtungen gehen kann», sagte er.

Deshalb werden sich die Berliner steigern müssen. Denn «wer sich in den Playoffs nicht steigern kann, der wird nicht weit kommen. Nur wer das Momentum für sich nutzt, kann sehr weit kommen», meinte Baldi. Spielte Hamburg noch sehr physisch, hat Ulm mehr spielerische Optionen. So wird sich vor allem die Defensive der Berliner umstellen müssen. «Wir müssen schauen, wie sehr wir dessen Offensivpower eindämmen können», sagte Giffey.

Auch in der Halbfinalserie wird wieder alle zwei Tage gespielt. Ein harter Rhythmus, den Alba aber aus der gesamten Saison durch die Euroleague schon kennt. Giffey sieht darin einen Vorteil. «Das kann einer der Wege zum Erfolg sein, dass man halt weiß, wie man mit dem Spielplan umgeht und diese Problematik schon kennt», sagte er.

Ob dann die zuletzt verletzten Leistungsträger Luke Sikma und Johannes Thiemann wieder mitwirken können, ist noch offen. «Da muss man sich rantasten und darf vor allem nicht überziehen. Lieber etwas vorsichtiger», sagte Baldi. Für den ebenfalls verletzten Louis Olinde hingegen dürfte die Saison gelaufen sein. «Für ihn wird das sehr schwierig», so der Alba-Manager.

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