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Alba-Sportdirektor nach Sieg zufrieden: «Haben guten Lauf»

Himar Ojeda, Sportdirektor bei Alba Berlin. Foto: Tom Weller/dpa/Archivbild

Berlin (dpa/bb) - Das erste Fazit im neuen Jahr von Sportdirektor Himar Ojeda fiel durchweg positiv aus. Denn für Alba Berlin begann 2022, wie 2021 Ende gegangen war: Mit einem Erfolgserlebnis. Dem Heimsieg an Silvester gegen Würzburg folgte am Sonntag der hart erkämpfte 88:80-Auswärtserfolg gegen die Hamburg Towers. «Wir haben gerade einen guten Lauf. Wichtig ist dafür, dass auch alle Spieler wieder dabei sind und wir uns Schritt für Schritt entwickeln können», sagte Ojeda.

Für die Berliner war es der fünfte Pflichtspielsieg in Serie. Auch wenn der Titelverteidiger lange einem knappen Rückstand hinterhergelaufen war. «Sie haben viel Druck gemacht, da hatten wir zu Beginn schon einige Probleme», sagte Kapitän Luke Sikma. Doch Alba konnte im Laufe des Spiels zulegen und zeigte sich am Ende dominant. «Im letzten Viertel war die Defensive sehr gut, der wichtigsten Phase im Spiel. Da haben wir einen wirklich großartigen Job gemacht», sagte Ojeda.

Die Energie war zum einen da, weil das Team mittlerweile wieder komplett ist und jeder seine Pausen bekommt. «Das macht uns auf jeder Position tiefer», sagte Sikma. Zum anderen war das Programm der vergangenen Wochen nicht ganz so schlimm. Das lag auch daran, dass das Euroleague-Spiel in Mailand am Mittwoch wegen Coronafällen verschoben worden war. «Das hat uns natürlich geholfen, heute mehr Energie zu haben», sagte Ojeda am Sonntag.

Doch für den Sportdirektor ist das nur eine Momentaufnahme, das Mailand-Spiel wird am 18. Januar nachgeholt. «Es ist halt nur für den Augenblick so. Harte Wochen kommen wieder», sagte Ojeda. Ab der kommenden Wochen soll es wieder drei Partien in der Woche geben. Aus Erfahrung wissen die Berliner, wie viel Kraft das kostet. «Es ist immer noch ein langer Weg zu gehen», sagte deshalb Ojeda.

Das eigentlich nächste Spiel am Donnerstag in der Euroleague daheim gegen Panathinaikos Athen (20.00 Uhr/Magentasport) musste indes abgesagt werden. Die Griechen haben die Verlegung beantragt, nachdem mehrere Spieler positiv auf Corona getestet wurden und weniger als die acht nötigen Profis zur Verfügung gestanden hätten.

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