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25 Jahre HÖREX: Rückblick auf ein starkes Jahr 2019

Vorstand und Aufsichtsrat: Mario Werndl, Jens Pietschmann, Christian Großmann, Claudia Hellbach, Michael Jung und Katja Breck (v. l. n. r.; es fehlt: Bärbel Peters, die als neu gewähltes Mitglied nicht vor Ort war) (Foto: HÖREX)

Kreuztal, 6. Oktober 2020. Am 26. September 2020 fand die Online-Generalversammlung der HÖREX statt. Rund 70 HÖREXperten nahmen an dem virtuellen Meeting teil. Nachdem 2019 das absatz- und umsatzstärkste Jahr der Genossenschaft war, stoppte die Corona-Pandemie den langjährigen Wachstumskurs zunächst abrupt. Dank der positiven Entwicklung seit Juni dieses Jahres blicken die Vorstände Claudia Hellbach und Mario Werndl wieder vorsichtig zuversichtlich in die Zukunft.

„Wir sind optimistisch, dass wir das Jahr 2020 noch recht erfolgreich abschließen können“, so Mario Werndl. „Dabei setzen wir auch auf die anstehenden Nachversorgungen aus dem Boomjahr 2014.“ Viele Schwerhörige wurden damals mit Hörgeräten versorgt. Nach sechs Jahren haben die Betroffenen Anspruch auf neue Hörsysteme. Mario Werndl machte darauf aufmerksam, dass die Geschäftsentwicklung abhängig vom weiteren Verlauf der Corona-Pandemie sei. „Auch wenn wir nicht mit einem erneuten landesweiten Lockdown rechnen, könnten sich lokale Ereignisse auf einzelne Fachgeschäfte auswirken“, so Werndl. Er verwies ebenfalls darauf, dass Hörakustik-Fachgeschäfte als systemrelevante Einrichtungen von möglichen Geschäftsschließungen prinzipiell erst einmal nicht betroffen sind.

Konzept der Unternehmensnachfolge kommt an

Die Mitgliederzahlen entwickelten sich 2019 und 2020 weiterhin positiv, vor allem intern wächst die Gemeinschaft stark. Ende August 2020 gehörten der HÖREX 554 Mitgliedsfachbetriebe an. Bei den Verkäufen zeichnet sich ab, dass das Konzept zur Unternehmensnachfolge gut ankommt. Die HÖREX unterstützt ihre Mitglieder dabei, Nachfolger zu finden, die den genossenschaftlichen Gedanken weiterführen, und begleitet auf Wunsch den gesamten Übergabeprozess. Immer mehr Inhaber nutzen diese Möglichkeit mit der Folge, dass sie ihr Geschäft an Mitarbeiter oder andere Mitgliedsfachbetriebe der HÖREX übergeben.

Wahlen zum Aufsichtsrat

Bei den Wahlen zum Aufsichtsrat gab es in diesem Jahr zwei Positionen zu besetzen. Mit großer Mehrheit wählten die Mitglieder den bisherigen Vorsitzenden Christian Großmann erneut in den Aufsichtsrat, in der konstituierenden Sitzung wurde er als Vorsitzender bestätigt. Neu im Gremium ist Bärbel Peters, die der HÖREX seit 2011 angehört.

Neues TELEFUNKEN Produktportfolio

Trotz der Corona-Pandemie setzte die HÖREX in diesem Jahr bereits zahlreiche Projekte erfolgreich um. Dazu gehört die Einführung des neuen Produktportfolios der Exklusivmarke TELEFUNKEN. Künstliche Intelligenz kommt jetzt nicht mehr nur im Spitzenmodell zum Einsatz, sondern über mehrere Technologiestufen hinweg. So profitieren immer mehr Menschen von Healthable-Funktionen wie dem Fitness- und Aktivitätstracking. Eine Erinnerungsfunktion gibt zudem Sicherheit – zum Beispiel bei der Medikamenteneinnahme. Das Spitzenmodell der Hörgerätefamilie geht noch einen Schritt weiter. Ein Sturzalarm benachrichtigt im Falle eines Sturzes ausgewählte Kontakte via Smartphone, und die sogenannte Thrive-Care-App übermittelt Informationen über die Hörsystemnutzung, soziale Interaktionen und Gesundheitsaktivitäten an ausgesuchte Vertrauenspersonen. Die App gibt diesen so ein sicheres Gefühl und verschafft Hörsystemträgern Unabhängigkeit. Neu in der TELEFUNKEN Familie wird ab November ein aufladbares Hinter-dem-Ohr-Hörsystem sein. Damit gehört TELEFUNKEN zu den wenigen Anbietern, die Akku-Systeme für alle Hörgeräte-Bauformen anbieten.

Für die Mitgliedsfachbetriebe bedeutet die TELEFUNKEN Hörgerätefamilie ein Alleinstellungsmerkmal, mit dem sie bei ihren Kunden punkten können: „Die Mehrheit der über 60-Jährigen kennt TELEFUNKEN. Das ist für eine Hörgerätemarke keineswegs selbstverständlich“, so Mario Werndl.

Marketing stellt HÖREXperten in den Mittelpunkt

Im Rahmen der virtuellen Veranstaltung ging die HÖREX auch darauf ein, wie sie die Marketingunterstützung für ihre Mitglieder weiter optimieren möchte. So arbeitet die Genossenschaft derzeit an einem neuen Corporate Design, das die Mitgliedsfachbetriebe noch stärker in den Fokus rückt. Parallel dazu hat die HÖREX begonnen, eine eigene Bildwelt zu entwickeln, mit der sich die Gemeinschaft vom Wettbewerb absetzen kann. Auf erste Bilder können die HÖREXperten bereits zugreifen und damit die eigene Marke vor Ort stärken. Im kommenden Jahr steht zudem das Thema Website an. Künftig soll es zwei Internetauftritte geben: einen für Businesskunden und einen für Endkunden. „Das ermöglicht es uns, die beiden unterschiedlichen Zielgruppen noch passgenauer anzusprechen“, so Vorstandsmitglied Claudia Hellbach.

In puncto Online-Marketing wird sich bei der HÖREX ebenfalls etwas tun. „Corona hat uns alle digitaler gemacht“, so Claudia Hellbach. „Diese Tatsache wird Auswirkungen auf unsere künftige Online-Strategie haben.“

Jubiläumsfeier soll nachgeholt werden

Mit der ersten digitalen Generalversammlung sind Claudia Hellbach und Mario Werndl sehr zufrieden, die Beteiligung der Mitglieder war ähnlich hoch wie in den vergangenen Jahren bei den Präsenzveranstaltungen. „Trotzdem hoffen wir, dass wir uns im kommenden Jahr wieder alle an einem Ort treffen können. Der persönliche Austausch spielt bei uns einfach eine sehr große Rolle“, so Hellbach. „Außerdem möchten wir unbedingt unsere Jubiläumsfeier zum 25-jährigen Bestehen der HÖREX nachholen.“

Pressemitteilung der HÖREX Hör-Akustik eG


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