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1. FC Union Berlin will mit einem Sieg den Einzug in die Europa League klarmachen!

Christopher Trimmel von Union Berlin wirft einen Ball ein. Archivfoto: Andreas Gora/dpa

Der 1. FC Union Berlin will mit einem Sieg im Saisonfinale der Fußball-Bundesliga den Einzug in die Europa League klarmachen. «Am Samstag könnte es das emotionalste Saisonspiel werden. Die Stimmung in der Mannschaft ist sehr gut, aber auch sehr konzentriert. Der Trainer lässt nicht zu, dass man nachlässt und locker wird. Wir haben schon Spannung», sagte Union-Kapitän Christopher Trimmel am Mittwochmittag in einer Medienrunde im Hinblick auf das Heimspiel gegen den VfL Bochum am Samstag (15.30 Uhr/Sky). Mit einem Sieg qualifizieren sich die Köpenicker aus eigener Kraft für die Europa League.

Trimmel warnt aber trotz der bereits gesicherten Teilnahme am Europacup vor zu großer Euphorie. Schließlich kann Union vom 1. FC Köln noch auf einen Europa-Conference-League-Platz verdrängt werden. «Wenn wir eine schlechte Leistung bringen, verlieren und andere gewinnen, dann haben wir die Europa League verspielt. Das sind mit die schwierigsten Spiele, weil du etwas zu verlieren hast», sagte der 35-Jährige. «Das hat man am letzten Wochenende gesehen. Freiburg musste gegen uns gewinnen, um die Champions League anzugreifen.» In Freiburg siegte Union mit 4:1.

Gegen Bochum wird neben Verteidiger Timo Baumgartl (Hodenkrebs) auch Torwart Frederik Rönnow weiter ausfallen. Der Däne hatte sich in Freiburg bei der Erwärmung im Adduktorenbereich verletzt. Eine Besserung trat nicht ein. Rönnow muss gegen Bochum erneut durch den Ex-Bochumer Andreas Luthe ersetzt werden.

Derweil sieht es bei Trimmel auf dem Papier danach aus, dass der Bundesliga-Rekordspieler des Clubs (87 Einsätze/3 Tore) ein neuntes Jahr bei Union dranhängt. Sein Vertrag hat sich im Verlauf der Saison automatisch verlängert, weil Trimmel eine gewisse Anzahl an Spielen bestritt. «Ich habe körperlich keine Probleme. Auf meiner Position muss man schnell sein. Das bin ich. Ich bin fit. Vielleicht liegt es daran, dass ich erst sehr spät mit 23 Jahren Profi geworden bin. Ich hoffe, dass es die nächsten drei, vier Jahre so weiter geht», sagte der 20-malige österreichische Nationalspieler.


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